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Kunststücke Teil: Robert Ryman

Heute geht es um eine Farbe - der viele Schnee ist schuld - es geht um WEISS!

 

Pate und Meister dieser Monochonie in Weiß ist der USamerikanische Künstler 

Robert Ryman (geb 30.04.1930 in Nashville)

mit seinen Werken

 

Das Schema,, die Intension, die sich selbst selbst gestellten Vorgaben hält er schon ca. 40 Jahre durch. 

 

Seine Bilder sind alle Quadratisch und Weiß. verschiedene Weißtöne - Weiß auf Fläche, Farbe auf Leinwand/Karton oder was auch immer. 

 

Es geht ihm um die Bildwirkung der Dinge die die Malerei ausmachen, Material wie Farbe, Farbträger, Pinsel kombiniert mit der Technik des Malens. Dann geht er noch weiter und empfindet die Vollendung erst im Verhältnis Bild zur Wand an der es hängt, Licht auf Bild, Wand zu Raum, Betrachter im Raum zu Bild......

 

Dem können wir als Fotografen nun kaum entsprechen. Was kann man mitnehmen aus seiner Arbeit?

 

  • Er wählte Weiss, damit keine andere Farbe einen Einfluß auf die Bildwirkung hat und schaltet die psychologischen Reaktionen darauf aus.
  • Er löst die Farbe Weiss von sämtlichen Assoziationen und Vorstellungen.
  • Licht wird bei seiner Malerei von großer Bedeutung - besonders beim Betrachten des Werkes.
  • Er wählte verschiedene Materialien die Weiss unterschiedlich transportierten und erzeugte damit eine Beziehung mit der Farbe.
  • Es gibt viele Arten Weiss: warme - kalte Töne, glänzende - matte 
  • Er verwendete ein richtungsloses Quadrat als Fläche und gestaltete diese Fläche selbst.

 

 Für einen Fotografen könnte das heißen:

  • Bildformat Quadrat
  • Untergrund weiß (verschiedene Materialen, zb. Holz, Lack, Papier, Wand ect)
  • Gegenstand oder diverses andere in Weiß
  • Bildgestaltung fürs Quadrat formulieren (schon den Blick fürs Quadrat beim Fotografieren haben)
  • Nichtgegenständlich durch Makro oder Unschärfe
  • Gegenständlich (entgegen seiner Idee) mit den Weißtönen ect spielen
  • Mit dem Licht spielen - Schatten erzeugen weitere Töne


Das Video dazu

Habt Spaß

 

LG Doro


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