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Kunststücke Teil: Gabriele Münter

Diesmal beschäftige ich mich mit einer wundervollen Malerin, die Mitbegründerin der Blauen Reiter war und dem Lenbachhaus den Nachlaß der Künstler der Blauen Reiter schenkte, sodass wir in München in der glücklichen Lage sind, immer wieder diese Werke auch in neuen Kontexten zu bewundern und zu besuchen.

Gabriele Münter und ihr Werk "Stillleben in Grau, 1910"

(Bitte seht mir nach, dass ich das Original hier nie zeigen werde aus rechtlichen Gründen)

Die Frau, die einst bei Kadnisky das Malen studierte, weil es als Frau nicht erlaubt war, die Akademie zu besuchen, sagte einmal von sich: „Meine Sache ist das Sehen“

 

Nun, Ihr ausgesprochenes Talent bestand darin einfache Gegenstände und Früchte in einem Bild zusammenzubinden.

Scheinbar simpel wirkende Stillleben sind auf den 2. Blick wohl durchdacht und mit Sorgfalt komponiert. Die Maltechnik unterstreicht ihre Absicht, Gegenstände auf das wesentliche der Form bzw. Fläche zu reduzieren, durch die Umrisslinien wird jegliche Dreidimensionalität ausgeschlossen. Kein Schatten/Lichtspiel unterstützt eine räumliche Wirkung. Der Einfluß von Matisse Kunstwerken durfte sich durch den künstlerischen Austausch mit Jawlensky auswirken.

Nun zur „saisonalen“ Aufgabe:

 

Äpfel als Stillleben.....

 

Äpfel/Apfel allein,

Äpfel auf einem Tisch, in einer Schale

Äpfel in Kombination mit anderen Gegenständen....

Ich hab mich bei der Lösung der Aufgabe dicht an Münter und ihr Bild gehalten, einfach um ihr nahe zu kommen im Aufbau und der Lust des Ausdrucks.

Fazit, der Spaß begann wirklich bei der Vereinfachung....


Und woran ich sonst noch so Freude hatte im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Thema Apfel:

A Apple a day keeps the doctor away.... 

in diesem Sinne


LG Doro


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